Japanwachteln
Die domestizierte Japanwachtel stammt von der gleichnamigen Wildform ab, die in Asien beheimatet ist.
Die zu den Hühnervögel zählende Art überwintert in wärmeren Gebieten – ist also ein Zugvogel. Ihr Lebensraum ist der Boden.
Die Küken schlüpfen nach 17-20 Bruttagen. Als Nestflüchter folgen sie ab dem ersten Tag ihrer Mutter, die sie wärmt, schützt und ans Futter führt.
Die Nahrung wird in Form von Insekten und deren Larven auch im Boden gefunden, so wird während der Futteraufnahme gescharrt. Erwachsene Japanwachteln essen auch allerlei Pflanzliches sowie Früchte und Gemüse.
Untereinander kommunizieren die Tiere ständig.
In Europa wurden die zuvor in Japan domestizierten Japanwachteln in den 1950er Jahren
eingeführt. Ihre Instinkte tragen sie weiterhin in sich. Ihre Gestalt verändert sich – wie bei den Hühner gibt es eine Zuchtlinie, die auf Legeleistung abzielt und eine Linie, die möglichst viel Fleisch bringen soll.
Zahlreiche Farbschläge haben sich entwickelt.
Auch in der Schweiz lebt eine Wachtelart: die Europäische Wachtel, die der Japanwachtel sehr ähnelt und ebenso ein verstecktes Leben lebt. Mehr zu dieser interessanten Vogelart auf den Seiten der Schweizerischen Vogelwarte.

